Rexel Super Cup 2026 - Das offizielle Magazin

FARRELLE NJINKEU: „DIE VERGANGENEN ZWÖLF MONATE WAREN SEHR INTENSIV“

Beim Super Cup 2025 feierte sie ihren Einstand bei der HSG Blomberg-Lip- pe - am Ende der Saison war Farrelle Njinkeu Deutsche Meisterin, A-Na- tionalspielerin und wurde als beste Nachwuchsspielerin der Alsco HBF ausgezeichnet. In China gewann sie WM-Gold mit der deutschen U20-Nationalmann- schaft – und ihr erstes Pflichtspiel der neuen Saison führt die 19-Jäh- rige Farrelle Njinkeu wieder nach München, wo sie vor zwölf Monaten das erste Mal für die HSG Blomberg- Lippe auflief. In diesem Interview spricht die Rechtsaußen über ihre Entwicklung, die Blomberger Stärken und was sie am Rexel Super Cup be- sonders schätzt. A-Nationalspiele- rin, Deutsche Meisterin und schließlich U20-Weltmeisterin – wie waren diese zwölf Monate für Sie? Bundesligadebüt, Farrelle Njinkeu: Die vergangenen zwölf Monate waren sehr intensiv. Ich habe direkt zu Beginn eine ande- re Härte gespürt, der ich standhalten musste. Vor allem die zweite Hälfte der Saison war für mich prägend. Ich habe innerhalb weniger Monate viele neue Erfahrungen sammeln können, die mir auf meinem weiteren Weg noch sehr helfen werden. Ist es schwer, nach einem WM-Titel in

die Vorbereitung einzusteigen, oder ist man dann besonders motiviert? Farrelle Njinkeu: Ich denke, das eine schließt das andere nicht aus. Natür- lich spürt man, dass die Belastung – nicht zuletzt durch die WM – hoch war. Trotzdem bin ich motiviert für die kom- mende Saison Wie waren Ihre Gefühle, als Sie Deut- scher Meister wurden? Farrelle Njinkeu: Ich habe etwas Zeit gebraucht, um zu realisieren, was alles passiert ist. Das Gefühl ist schwer zu beschreiben. Aber zu wissen, dass sich die Monate harter Arbeit sowie die Hö- hen und Tiefen, die wir als Team durch- lebt haben, gelohnt haben, ist ein tolles Gefühl. Was macht die HSG so stark? Farrelle Njinkeu: Das familiäre Umfeld. Wir sind alle füreinander da, und dieser Zusammenhalt schafft Vertrauen. Ge - nau das hat uns die ganze vergangene Saison und vor allem in den Play-Offs geholfen. Egal, wie der Spielstand war – wir haben nie aufgegeben, weil wir einander vertraut und an den Willen und die Fähigkeiten des jeweils ande- ren geglaubt haben. Wie groß ist die Vorfreude auf die erste Champions-League-Saison? Farrelle Njinkeu: Die Vorfreude ist rie- sig. Davon träumt man, gegen die Bes- ten der Besten spielen zu können. In München geht es um den ersten Titel

der Saison, den Rexel Super Cup. Letz- tes Jahr hat die HSG verloren – warum schafft sie es dieses Jahr? Farrelle Njinkeu: Wir gehen mit viel Selbstvertrauen in das Spiel und kön- nen aus der vergangenen Saison viel mitnehmen. Damals waren wir schon ganz nah dran. Jetzt wartet wieder ein Duell mit Dortmund – die Spiele gegen sie waren im letzten Jahr immer inten- siv und spannend. Wir freuen uns auf die Herausforderung und wollen uns diesmal den ersten Titel der Saison ho- len. Welche Bedeutung hat der Super Cup für Sie – auch als Gradmesser für die Saison? Farrelle Njinkeu: Der Super Cup hat für mich eine besondere Bedeutung. Letz- tes Jahr war es mein erstes Pflichtspiel für die HSG. Die große Halle und die tol- le Kulisse machen diesen Saisonauf- takt immer zu etwas Besonderem. Wir freuen uns darauf, bevor es dann direkt mit der Bundesliga und der Champions League weitergeht. Wo sehen Sie sich in Ihrer persönlichen Entwicklung? Und wo kann die noch hinführen? Farrelle Njinkeu: Ich bin viel sicherer geworden. Mental habe ich einen gro- ßen Schritt gemacht. Ich werde weiter an meinen Schwächen arbeiten, und dann werden wir sehen, wohin mich mein Weg führt.

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