Rexel Super Cup 2026 - Das offizielle Magazin

beschlossen eine Spielgemeinschaft. Unter dem Namen „Münchner Panther“ geht die erste Männermannschaft ab der Saison 2026/27 gemeinsam an den Start. Während Fürstenfeldbruck seine langjährige Erfahrung im leistungs- orientierten Spielbetrieb und eine ein- gespielte Mannschaft einbringt, liefert die HGM die langfristige Vision, profes- sionelle Strukturen und neue Partner. Die zweite Mannschaft bleibt weiterhin als „Brucker Panther“ bestehen. Die Verantwortlichen sehen die Fu- sion ausdrücklich nicht als Übernah- me, sondern als Bündelung der Kräfte. Das gemeinsame Ziel ist klar definiert: Zunächst soll der sportliche Aufstieg gelingen, langfristig soll Bundesliga- Handball nach München zurückkeh- ren. Die Münchner Panther starten zunächst in Fürstenfeldbruck, per- spektivisch soll jedoch eine größere Heimspielstätte in München entste- hen. Parallel arbeitet die HGM am Auf- bau von Nachwuchsleistungszentren, zusätzlichen Trainingsstandorten so- wie einer eigenen Infrastruktur. Dass die Idee auch in der Wirtschaft auf großes Interesse stößt, zeigte sich früh. Bereits kurz nach der Gründung gewann die Handballgemeinschaft München mit HAIX den ersten offiziel - len Gründungspartner. Der bayerische Hersteller von Funktionsschuhen und -bekleidung begleitet das Projekt seit den ersten Schritten und unterstützt den langfristigen Aufbau professionel- ler Strukturen. Wenig später folgte mit adidas ein wei- terer Meilenstein. Der weltweit führen- de Sportartikelhersteller wurde offizi - eller Ausrüster und Gründungspartner der HGM sowie der Münchner Panther. Für Dominik Klein, der seit vielen Jahren mit adidas verbunden ist, besitzt die Partnerschaft eine besondere Bedeu- tung. Sie sende ein wichtiges Signal an junge Talente und unterstreiche den Anspruch des Projekts. Auch das Technologieunternehmen EGYM stieg als Business- und Techno- logiepartner ein und unterstützt die HGM künftig im Bereich Trainingssteu- erung und Leistungsentwicklung. Kurz darauf folgte die Deutsche Kreditbank AG. Mit ihrem langfristigen Engage- ment will die DKB ein starkes Zeichen für die Entwicklung des Spitzenhand- balls in der Metropolregion München setzen. Für Klein ist dieses Engage- ment ein wichtiges Signal: „Wenn Un- ternehmen bereit sind, von Anfang an an unsere Idee zu glauben, zeigt das, welches Potenzial in diesem Projekt

Bringt reichlich Erstligaerfahrung mit: Lucas Krzikalla

steckt.“ Parallel zum Aufbau der Orga- nisation und im Sponsoring setzt die Handballgemeinschaft München auch sportlich erste Ausrufezeichen. Mit Lucas Krzikalla, langjährigem Bundes- ligaprofi und ehemaligem Kapitän des SC DHfK Leipzig, konnte ein erfahre- ner Spieler für das Projekt gewonnen werden. „Seine Verpflichtung soll nicht nur Qualität auf das Spielfeld bringen, sondern vor allem jungen Spielern als Mentor dienen und die professionelle Kultur innerhalb der neuen Mannschaft prägen“, sagt Klein. Dabei denken die Gründer nachhaltig und langfristig: „Wir bauen nicht für die nächsten zwei Jahre etwas auf, sondern für die nächsten zwanzig“, beschreibt

Steffen Weinhold den Ansatz. Ob und wann tatsächlich Bundesliga-Hand- ball nach München zurückkehrt, kann heute niemand seriös vorhersagen. Doch eines ist bereits jetzt gelungen: Die Handballgemeinschaft München hat eine Aufbruchsstimmung erzeugt, wie sie der bayerische Handball lange nicht erlebt hat. Mit zwei Weltklasse- Spielern als Initiatoren, starken Part- nern aus der Wirtschaft, einer klaren Nachwuchsstrategie und der Fusion mit den Brucker Panthern ist aus einer Vision längst ein konkretes Zukunfts- projekt geworden. Klein und Weinhold sind überzeugt, dass sich nachhalti- ger Erfolg nicht kaufen lässt, sondern wachsen muss.

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