HANDBALL PERFORMANCE INDEX: NEUE SAISON, VERBESSERTER HPI!
Samstag, 22. August 2026, 18:00 Uhr: Der Ball fliegt durch den Münchner SAP Garden. Anwurf zum Rexel Super Cup, Startschuss für eine neue Saison in der „stärksten Liga der Welt“ und Beginn der Leistungsmessung mit der neuesten Version des Handball Per- formance Index (HPI). Seit 2020 macht der von Deutscher Kreditbank (DKB) und Handball-Bun- desliga (HBL) ins Leben gerufene Index die Leistung von Handballern mess- und vergleichbar. Transparent und datenbezogen. Der HPI wurde von der HPI Task Force entwickelt und seit- dem stetig verbessert. In regelmäßigen Workshops und Arbeitsgruppen setzen sich die prominenten Vertreter aus Sport, Medien und Forschung wie Do- minik Klein, Alfred Gislason oder Florian Schmidt-Sommerfeld dafür ein, den HPI kontinuierlich weiterzuentwickeln. Die Optimierungen am HPI zur Saison 2026/27 wirken sich vor allem auf die Defensive aus. So erhalten Abwehr- spieler künftig für jede Unterbrechung einen HPI-Punkt. Als Unterbrechung wurde jedes Foul definiert, das vom Schiedsrichter abgepfiffen, aber nicht weiter sanktioniert wird, also keine Gelbe Karte, Zeitstrafe oder Siebenme- ter nach sich zieht. Derartige Aktionen werden oft als klassische „Stopfouls“ bezeichnet, stören in der Regel den Angriffsfluss und sollen deshalb be - lohnt werden. Offensivfouls wirkten sich bislang le - diglich auf den Angreifer aus (in Form von Minuspunkten). Da diese zu einem
Wechsel des Ballbesitzes führen und somit sehr wertvoll sind, wird künftig der Abwehrspieler, an dem ein Offen - sivfoul ausgeführt wird, mit acht HPI- Punkten belohnt. Das „herausgeholte Stürmerfoul“ ist somit gleichwertig zum Steal. Durch die Anpassungen erhofft sich die HPI Task Force eine bessere Repräsentation starker Ab- wehrleistungen. Auch die Torhüter sollen im HPI künftig noch adäquater dargestellt werden. Zu diesem Zweck wurde eine mathematische Anpassung an der Umrechnungsformel von HPI- Punkten in den HPI (Skala von 50-100) vorgenommen. So gelten künftig die Median-Werte der Maximum-1%- und Minimum-1%-Leistungen einer jeden Position als Referenzwerte bei der Um- rechnung. Bislang wurden hierfür die Durchschnittswerte verwendet. Die Anpassung soll zu einer etwas aus- geglicheneren Verteilung der HPIs pro
Position führen. Als letzte Anpassung werden künftig alle Saisons seit HPI- Einführung als Datengrundlage für die Wahrscheinlichkeit von Events be- trachtet. Bislang wurde nur die jeweils letzte Spielzeit zugrunde gelegt. Durch diese Optimierung ist die Wahrschein- lichkeit von Events und die damit ein- hergehende Bepunktung dieser nicht mehr so anfällig für extreme Ausreißer in einzelnen Jahren. Außerdem werden generelle Tendenzen bzw. Entwicklun- gen des Handballs über Saisons hinweg besser berücksichtigt. Wie sich die Anpassungen auf den HPI auswirken? Das können die Fans der „stärksten Liga der Welt“ jederzeit on- line über das HPI-Dashboard verfol- gen. Und am Samstag ab ca. 19:30 Uhr sehen: Dann ehrt die DKB den „DKB Spieler des Spiels“ des Rexel Super Cup – ermittelt durch den optimierten Handball Performance Index.
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